Das Heimatmuseum - 1. Etage

Die 1. Etage bietet eine umfangreiche naturkundliche Ausstellung.

Die Bislicher Familie Holland stellte 1992 dem Heimatmuseum Bislich ihre einzigartige ornithologische Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung. Die Ausstellung dokumentiert eindrucksvoll die Vielfalt der Vogelwelt des unteren Niederrheins. Die ornithologische Sammlung Holland zählt mit ihren 340 Vogelpräparaten zu den größten privaten Sammlungen in Deutschland.

1997 kam zusätzlich die einzigartige Eier- und Gelegesammlung des bekannten Ornithologen Heinz Mildenberger als Dauerleihgabe ins Heimatmuseum. Die Sammlung Mildenberger ist die umfangreichste Sammlung ihrer Art im gesamten Rheinland.

Der bisherige naturkundliche Ausstellungsraum, der bislang insbesondere Vogelpräparate präsentierte, konnte in mehrfacher Hinsicht inhaltlich, didaktisch und räumlich erweitert werden.

Ein zusätzlicher Raum wurde eingerichtet mit Studiensammlungen heimischer Pilze, Schnecken, Reptilien und Amphibien. In diesem Raum wurde ein Beamer installiert, über den Fotos und Videos zur heimischen Tierwelt gezeigt werden. Zur Eröffnung wurde z. B. eine Fotostrecke zur Vogelwelt unter dem Titel „Wintergäste“ am Niederrhein“ vorgestellt, mit hervorragendem Bildmaterial regionaler Naturfotografen.

Der Raum bietet zudem mit mobilen Tischen und Stühlen die Möglichkeit zur Gruppenarbeit.

Der bisherige Naturkunderaum (Sammlung Vogelpräparate) konnte samt Vorraum wie folgt erweitert werden:

Es wurden PS’s mit Touch-Screen Funktion eingebaut, an denen die Besucher Informationen (Texte, Fotos, Videos, Tierstimmen) zur heimischen Tierwelt selbständig abrufen können.

Diese Informationen wurden kindgerecht auch in vier Broschüren (Vögel – Säugetiere – Wirbellose – Fische, Reptilien und Amphibien) verarbeitet. Diese Hefte werden den Schulklassen bzw. Vorschulgruppen nach einem Besuch der Ausstellung zur weiteren Vertiefung mitgegeben.

Im Bereich „Vogelwelten“ wurde die bisherige umfangreiche ornithologische Sammlung z. B. erschlossen durch eine ständige Informationswand „Vogel des Jahres“ und einen „Runden Tisch“ im Sitzkreis mit einem Frage Antwort Spiel zur heimischen Vogelwelt.

Im Zuge der Umgestaltung der naturkundlichen Ausstellung konnte zudem eine umfangreiche Sammlung Federn heimischer Vögel (von 102 Vogelarten) übernommen werden, die parallel zur Neugestaltung als Sonderausstellung präsentiert wird.

 

 

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