
Geschichte & Kultur
Die Siedlungen unter dem heutigen Namen Bislich blicken auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. Im Kern wurde sie gebildet aus zwei weitestgehend hochwasserfreien Erhebungen im Auenbereich des Rheins.
Der spätere Kirchberg (ca. 16m über NN) und der Steinberg (ca. 20m über NN) waren attraktive Siedlungsbereiche zu fast allen Zeiten der Besiedlungsgeschichte des Niederrheins.
Die Lage fast gegenüber der bereits zur Römerzeit angelegten Handelssiedlung und dem späteren Xanten gaben ihr weitere Bedeutung.
Die Herkunft des Namens „Bislich“, früher auch „Bislick“ geschrieben ist unklar.
Bislich selbst wird erstmals um 1188 erwähnt. Allerdings gingen möglicherweise vorhandene ältere Erwähnungen vermutlich bei Bränden des Stiftsarchivs Xanten verloren.
Zum Kirchspiel gehören zahlreiche Bauerschaften, nämlich Bergen, Laak, Eller und Wald, Jöckern, Loh und Mars, Marwick, Schuttwick, Steinberg und Feldwick, Vahnum sowie Vissel. Die Pfarrkirche St. Johannes, deren älteste Teile aus dem Ende des 12. Jahrhunderts stammen, wurde als dreischiffige romanische Pfeilerbasilika über einem älteren Gräberfeld errichtet und lag im sogenannten Kirchdorf Bislich.
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