SV Bislich hat endgültig grünes Licht für seine neue Sportanlage

Weseler Rat hat den veränderten Vertragsentwurf zwischen Stadt und Verein durchgewunken. Ascheplatz bleibt aber wenigstens bis Mai noch unberührt.

Wesel (an) Der Weseler Rat hat für den veränderten Vertragsentwurf zwischen der Stadt und dem SV Bislich bezüglich der neuen Anlage des Vereins grünes Licht signalisiert. Damit ist politisch auch die letzte Hürde für den Kunstrasenplatz und neue Umkleidekabinen am Feldwicker Weg genommen, der Vertrag allerdings noch nicht unterzeichnet. „Ich hoffe, dass ich den Entwurf nun so schnell wie möglich bekomme, damit wir ihn noch einmal von einem Rechtsanwalt prüfen lassen und dann hoffentlich zu Beginn des neuen Jahres bereits mit der Ausschreibung beginnen können“, sagt Hans-Peter Faerber, Vorsitzender des SV Bislich.

Aus dem Rathaus gab es die Zusage, sich so schnell wie möglich mit dem Verein wieder in Verbindung zu setzen. Im Idealfall würde es mit dem Lärmschutzwall losgehen, gefolgt von der Zaunanlage. Der Ascheplatz bliebe aber erst einmal unangetastet, da die Fußballer ihn mindestens für die Rückrunde dieser Spielzeit in der Bezirksliga noch als Ausweichplatz für den Rasenplatz an der Frankenstraße benötigen. Die eigentlichen Platzarbeiten auf der Asche könnten dann je nach Witterung im Mai oder Juni des kommenden Jahres beginnen und würden im Regelfall sechs bis acht Wochen dauern.

Auch nach der Fertigstellung des Kunstrasenfelds würde für die Kicker vor und nach den Übungseinheiten und Spielen zunächst aber noch die Fahrt zwischen alter und neuer Heimat auf dem Programm stehen. Denn mit einer Fertigstellung der Umkleidekabinen am Feldwicker Weg sei im kommenden Jahr kaum zu rechnen. Zukunftsmusik ist zudem noch das Vereinsheim, welches die neue sportliche Heimat des SV Bislich irgendwann komplettieren soll - mit Blick auf einen Kunstrasen an dem Ort, wo sich Generationen von Kickern üble Schürfwunden zugezogen haben.

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