Fahnenschwenkern machten starke Böen zu schaffen

WESEL (krsa) „Vom Winde verweht“ wäre eine passende Überschrift für das Fahnenschwenken gestern Nachmittag auf dem Großen Markt. Starke Böen machten den Fahnenschwenkern bei ihrer Hansefest- Premiere zu schaffen.

Hinzu kamen Pannen bei der Tontechnik. Mit stoischer Gelassenheit brachten die Akteure ihre Vorführung zu Ende, die allerdings wohl kürzer ausfiel als geplant.

„Wir sind zum ersten Mal beim Hansefest in Wesel und positiv überrascht. Wir hätten nicht gedacht, dass es so groß ist“, sagten Kirstin Helmes und Karin Heisterkamp vom Fanfarencorps Hervest-Dorsten, dessen Livemusik-Musik für gute Stimmung sorgte. Der eigentliche Fahnenwalzer kam vom Band. Fünf Fahnenschenker und -schwenkerinnen der Schützengemeinschaft Bislich und vier Fahnenschwenker vom Schützenverein St. Aloysius Bergerfurth zeigten das Sebastianus-Schwenken, das die Fesselung und Entfesselung des Heiligen Sebastianus symbolisiert. Drei Fahnenschwenker aus der diesjährigen Hansepartnerstadt Neuss zeigten auch Elemente des flämischen Stils.

„Wir dachten nicht, dass das Fest so groß ist“

Kerstin Helmes

Fanfarencorps Hervest-Dorsten

Fahnenschwenker aus Bislich und Bergerfurth ernteten für ihre Darbietung auf dem Großen Markt viel Beifall. RP-Foto: Jürgen Bosmann

Kategorie: