Im Sommer soll gekickt werden

Sportanlage Der SV Bislich feiert Richtfest für das neue Umkleidegebäude. Schritt für Schritt soll es nun weitergehen. Der Vorsitzende ist zufrieden

Gerd Hermann

Viele Sponsoren verschafften sich beim Richtfest des neuen Umkleidegebäudes einen ersten Eindruck.

Wesel. Hans-Peter Faerber ist zufrieden, sehr sogar: „Wir hätten nicht für möglich gehalten, dass wir zu diesem Zeitpunkt schon so weit sind“, freut sich der Vorsitzende des SV Bislich über die Fortschritte beim Bau der neuen Vereinsanlage am Feldwicker Weg. Am Wochenende feierte der Verein im Beisein von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, vielen Sponsoren und Neugierigen bereits das Richtfest für das neue Umkleidegebäude. In Kürze soll das Dach gedeckt werden, die Fenster und der Innenausbau danach zügig folgen.

Die Arbeiten am neuen Vereinsheim ruhen dagegen aktuell. Die Bislicher wollen erst einmal weitere Gelder über Sponsoren und Spender generieren. „Wir haben immer gesagt, dass wir keine Hypothek aufnehmen werden, sondern nur das machen, wofür auch Geld da ist. Dabei bleiben wir“, betont Faerber. Wichtig sei erst einmal nur gewesen, dass die Bodenplatte in einem Schritt verlegt werden konnte. „Dass wir jetzt sogar schon den Rohbau stehen haben, hätten wir nicht gedacht“, so der Vorsitzende. Dass es nun erst einmal nicht weitergeht, sei aus baulicher Sicht überhaupt kein Problem.

Zum Ziel gesetzt hat sich der Verein, die Fußball-Stadtmeisterschaften im Sommer dieses Jahres schon auf Kunstrasen auf dem Gelände austragen zu können. „Dann wird mit Sicherheit noch nicht alles fertig sein, aber wir werden uns zu behelfen wissen, dann eben ein wenig improvisieren“, ist Faerber zuversichtlich.

Kunstrasen folgt

Wenn das Umkleidegebäude fertiggestellt ist, sollen schnellstmöglich die Arbeiten am neuen Untergrund für die Kicker beginnen. Mit einer ungefähren Arbeitszeit von sechs bis acht Wochen rechnen die Verantwortlichen dafür. Die Asche wird vom Platz runtergeschoben, Drainage und elastische Schicht gelegt, bevor am Ende der eigentliche Kunstrasen folgt. Die Randarbeiten mit neuem Pflaster etc. werden darüber hinaus wohl noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. „Das hängt natürlich auch alles von weiteren Faktoren, wie zum Beispiel dem Wetter ab“, will sich der Bislicher Vorsitzende da auch überhaupt nicht festlegen. tik

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