Bislich lockt den Frühling

Kunsthandwerk und Leckerein beim Frühlingsmarkt rund um und im Deichdorfmuseum. Dem Publikum gefällt die bunte Mischung

Von Christian Braumann, Foto Arnulf Stoffel

Beim Frühlingsmarkt im Deichdorfmuseum hatten Silke Persing und Nicole Hülsmann ihren Spaß.

Wesel. Schon seit mehr als 30 Jahren gibt es ihn, den Frühlingsmarkt im Deichdorfmuseum Bislich. Auch dieses Jahr hatten sich die ehrenamtlichen Organisatoren und die Aussteller ins Zeug gelegt, um den zahlreichen Gästen aus nah und fern Kunsthandwerk vom Feinsten anzubieten.

Vor allem Frühlingsdeko

Der Jahreszeit entsprechend dominierten alle Arten von Frühlingsdeko das Bild: Insbesondere Eier in allen Größen spielten eine große Rolle an den 27 Ständen. Von kleinen Vögelchen, liebevoll per Hand gemalt, über an Blaudruck erinnernde gestaltete Ostereier bis hin zu in Tiffany-Technik mit Metall umschlossenen Osterboten blieben keine den Osterschmuck betreffenden Wünsche offen.

Und auch für die Hungrigen war gesorgt: Im Backhaus wurden auf ganz traditionelle Art Brote gebacken. Nicole Rabeling weiß, wie es in einer Backstube heutzutage zugeht – schließlich hat sie den Bäckerberuf von der Pike auf gelernt. „In der Bäckerei wird heutzutage ein Knopf gedrückt, und dann geht alles fast von allein“, erzählte Nicole Rabeling. Das ist schon etwas anderes, als den Ofen mühsam mit Holz vorzuheizen wie im Backhaus des Deichdorfmuseums. Das Ergebnis allerdings hielt Vergleichen mit Broten aus der Bäckerei mühelos stand.

„Selbstgemacht“ war sowieso das heimliche Motto des Frühlingsmarktes: Zahlreiche Bislicher Backöfen dürften den Stromverbrauch des Dorfes hochgetrieben haben, gab es doch eine reichliche Auswahl an selbst gebackenem Kuchen in der Cafeteria des Museums.

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