Fränkische Siedlung

    

 

Vom 5. bis zum 9. Jahrhundert n. Chr. existierte auf dem

Gebiet des heutigen Ortes Bislich eine fränkische Siedlung.

 

 

 

 

 

 

In den Jahren 1972- 1974 konnte der Friedhof der fränkischen Siedlergemeinschaft unter der Leitung von Prof. Stampfuss erforscht werden.

 

 

 

Zahlreiche interessante Grabbeigaben wurden gefunden, so die Reste eines Sattelbeschlages, die nach ihrem Fundort als „Bislicher Sattel“ bezeichnet werden. Hervorzuheben sind auch ein goldener Fingerring mit der Inschrift „DODIUS“ und ein silberner Löffel mit Inschrift und Kreuzsymbol.

 

In der Forschung wird die Siedlung mit dem fränkischen Ort „Lippeham“ in Verbindung gebracht, der während der Sachsenkriege Karl des Großen mehrfach in den Reichsannalen erwähnt wurde.

Vermutlich ist die fränkische Siedlung um 863 aufgegeben bzw. zerstört worden, als ein Heer der Wikinger den unteren Niederrhein überfiel.

 

 

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