Religion im Alltag

 

Die umfangreiche Sammlung, die Pfr. Rupprecht Haertl dem Heimatmuseum stiftete, zeigt die Verschiedenheit der Ausdrucksformen religiösen Brauchtums: Hausaltäre, kleine Andachtsbildchen, Kreuze und Wallfahrtsandenken.
Unter dem Leitgedanken "Religion im Alltag" sind die Objekte den einzelnen Lebensabschnitten zugeordnet und verdeutlichen, wie noch bis vor wenigen Jahrzehnten Alltag und einzelne Lebensphasen durch Religion und Kirche geprägt waren, so dass Pfr. Kühnen bei seinem Antrittsantritt 1933 verkünden konnte: „Der religiöse Eifer der Gemeinde ist erfreulich“

Im Bislicher Dorf wurde 1995 vom Heimatverein eine Gedenkstätte aufgestellt, zur Erinnerung an die sog. Kreuzgeschichte, als während der NS-Zeit das Schulkreuz durch ein Hitlerporträt ersetzt wurde und ein großer Teil der Bevölkerung dagegen protestierte.

Ebenfalls 1995 richtete der Heimatverein im Gemeindegebiet einen sog. religiösen Wanderweg ein, an dessen Stationen die ehemaligen Mosaiktafeln aus dem Chorraum der katholischen Kirche aufgestellt wurden.

Zu diesem Wanderweg und anderen Gedenkstätten in Bislich liegt eine Broschüre vor.

                                                      

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